Freie Träger von Bildungsangeboten unterliegen, anders als die staatlichen Einrichtungen, den Gesetzen von Wettbewerb und Nachfrage. Sie sind deshalb gehalten, sich mit ihrer Qualität und in ihrem Angebotsprofil als gute Alternative zu empfehlen. Auf der Seite der Bildungskonsumenten wird dieser Qualitätsanspruch der Privaten zunehmend bestätigt. Das Münchener Institut für Marktforschung MIFM hat in einer kürzlich veröffentlichten repräsentativen Umfrage vom Sommer 2009 ermittelt, dass fast ein Drittel aller Bundesbürger Privatschulen als den staatlichen Schulen überlegen einschätzt und für Kinder eine private Schule vorziehen würde. Die LEH-Internatsgymnasien berichten, dass viele Eltern vor allem mit dem hohen Leistungsdruck und der Stofffülle an staatlichen Schulen unzufrieden sind; außerdem klagen Eltern über zu große Klassen und vermissen eine individuelle Förderung der Kinder. LEH-Internate setzen dagegen auf offene, flexible Lernarrangements, die auf die persönlichen Bedürfnisse des einzelnen Schülers zugeschnitten sind. Und als Internate pflegen sie die persönlichen Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden, eine zentrale Bedingung für erfolgreiches Lernen.