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häufig gestellte
Fragen zum Thema
Internat

Bildung gehört in gute Hände – Beratung auch.

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Wir versuchen hier, auf die häufigsten Fragen erste Antworten zu formulieren. Wenn Sie weitere Aspekte erörtern oder andere vertiefen möchten, rufen Sie uns einfach an.

Was kosten Internate?

Die Kosten für das Leben und Lernen im Internat bewegen sich zwischen ca. 500 und 3.000 Euro pro Monat. Die Höhe hängt zunächst von der Breite, Intensität und Qualität des Angebotes ab, aber auch vom jeweiligen Träger. Im Unterschied zu Internaten in ganz freier Trägerschaft werden staatliche Internate oder Internate in konfessioneller Trägerschaft auch vom Staat oder den Kirchen mitfinanziert. Weitere Nebenkosten in Höhe von ca. € 300 sind für Kleidung, Reisen, besonderen (Nachhilfe- oder Instrumental-) Unterricht, besondere außerschulische Aktivitäten etc. einzukalkulieren.

Gibt es Stipendien oder Zuschüsse?

Gerade die eher teuren unter den Internaten versuchen, ihre Plätze auch solchen Schülern zu öffnen, deren Eltern die Kosten nicht vollständig tragen können. Meist werden Leistungsstipendien an Schüler vergeben, die über gute Schulleistungen hinaus auch auf den Feldern Musik, Musik oder Soziales Vielversprechendes vorweisen können. Konkrete Angebote dazu finden Sie unter Stipendien. In seltenen Fällen kommt das Schüler-BAföG in Frage, oder das Jugendamt wirkt als Kostenträger.

Welches sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Internats?

Wie überall gibt es auch unter den vielen Internaten durchaus Qualitätsunterschiede. Allgemein aber gilt: Für jede Familie und jedes Kind sind andere Faktoren wichtig. Entscheidend ist, dass Ihre individuellen Erwartungen und Anforderungen von dem jeweiligen Internat umfassend eingelöst werden. Da wir viele Internate auch „von innen“ bestens kennen, können wir ich Ihnen hier wertvolle Tipps und Entscheidungshilfen geben. Wir werden Ihnen nur solche Internate empfehlen, von deren passgenauer Qualität wir überzeugt sind.

Kommt für mein Kind ein Internat überhaupt in Frage?

Hier finden wir im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs die richtige Antwort, die vorläufig auch „nein“ lauten kann. Dabei berücksichtigen wir alle relevanten Aspekte, wie z. B. das Alter, die schulische und familiäre Situation, die Bedürfnisse und die Persönlichkeit Ihres Kindes sowie auch die finanziellen Voraussetzungen. 

Mein Kind soll ins Internat, möchte dies aber nicht – was kann ich tun?

Auch hier können wir im Gespräch Ideen und Lösungen entwickeln. Dass Kinder - und ja doch auch Eltern - Ängste und Befürchtungen hegen, ist selbstverständlich. Natürlich sollte man ein Kind nie zum Leben und Lernen im Internat zwingen, und gute Internate nehmen Kinder gegen deutliche Widerstände gar nicht erst auf. Der Schritt in ein Internat ist für alle Beteiligten meist ein längerer Weg, auf dem man eine positive Einstellung gegenüber dem Thema Internat fördern kann. Wir empfehlen Ihnen, ein oder mehrere Internate unverbindlich zu besuchen, um ein erstes - gegenseitiges - Kennenlernen zu ermöglichen. Auch Tage der offenen Tür eignen sich gut dazu. Mehr dazu unter Termine.

Kann man vorher auch zur Probe wohnen?

Ja, immer mehr Internate bieten die Möglichkeit, für einige Tage „Internatsluft zu schnuppern“. Auch der Besuch von Summer Schools bietet eine gute Möglichkeit, das Leben und Lernen im Internat kennenzulernen. Mehr dazu unter Termine

Was ist, wenn mein Kind sich nicht an das Internatsleben gewöhnen kann?

Es gibt in jedem Internat eine Probezeit. Nach Ablauf dieser Frist entscheidet es sich, ob der Vertrag weitergeführt oder besser beendet werden sollte. In den meisten Fällen jedoch gelingt es den erfahrenen Pädagogen vor Ort, gemeinsam mit den Schülern die Neulinge problemlos in das Internatsleben und die Gruppe zu integrieren. Gerade bei jüngeren Schülern kann Heimweh anfangs eine Belastung sein. Einfühlsame Pädagogen haben im Umgang damit Erfahrung. Meist löst sich der Trennungsschmerz nach ein paar Wochen in Wohlgefallen auf, bei den Kindern oft schneller als bei den Eltern zuhause.

Wie häufig sehe ich mein Kind, wenn es im Internat ist?

Manche Internate sind reine „Wocheninternate“, so dass Ihr Kind jedes Wochenende zuhause ist. Die meisten Internate bieten 14-tägig Heimfahrwochenenden an. In allen Ferien ist Ihr Kind auf jeden Fall bei Ihnen zuhause.

Mein Kind ist noch sehr unselbständig – wird es im Internat ausreichend betreut?

Für jede Schülergruppe ist stets ein Erwachsener verbindlich zuständig, der sich im Team mit anderen Mitarbeitern verantwortlich um jeden einzelnen Schüler kümmert. Hierbei lernt ihr Kind, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen. Zudem richten sich alle nach klaren Regeln sowie nach einem präzise definierten Tages- und Wochenplan. Das gibt Sicherheit und die Gewissheit, dass jederzeit Hilfe und Unterstützung zur Verfügung steht. Und im Krankheitsfall kümmert sich der Schularzt um Ihr Kind. 

Wie lebt mein Kind im Internat und wie viele Schüler teilen sich ein Zimmer?

Gewohnt wird immer in Gruppen von Gleichaltrigen oder auch von Schülern unterschiedlichen Alters. Vereinzelt gibt es auch Internate, in denen man nach dem Prinzip einer Großfamilie lebt. In jedem Fall ist ein professionell ausgebildeter Pädagoge für die Schüler im Internat verantwortlich. Idealerweise ist dieser Pädagoge zugleich Fachlehrer. Zwei- oder Dreibettzimmer sind die Regel, vereinzelt bieten Internate für Abiturienten auch Einzelzimmer an. Jungen und Mädchen sind immer getrennt voneinander untergebracht.

Wenn mein Kind im Internat lebt, wo geht es dann zur Schule?

Das ist unterschiedlich. Es gibt Internate, die mit staatlichen Schulen im Umland kooperieren. Sehr viele Internate verfügen jedoch über ihre eigene Schule. Der Unterricht findet dann im eigenen Hause statt, und hier werden auch – sofern die Schule staatlich anerkannt ist – die Prüfungen abgenommen. Wir sind von dieser das Internat und die Schule integrierenden Form besonders überzeugt.

Welche Schulformen gibt es?

Alle Schularten von der Grundschule bis zum Abitur sind vertreten, die Strukturen und Lehrpläne richten sich nach den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes. Einige Internate profilieren sich zusätzlich etwa mit bilingualen Zweigen oder internationalen Klassen oder haben das International Baccalaureate im Programm. Dies ist ein englischsprachiger Abschluss, der weltweit – unter bestimmten Bedingungen auch in Deutschland – den Hochschulzugang ermöglicht.

Mein Kind ist hochbegabt, kommt in diesem Fall ein Internat in Frage?

Das kommt auf das Internat und auf Ihr Kind an. Es gibt Internate, die sich auf die Hochbegabtenförderung spezialisiert haben und entsprechenden Unterricht sowie gezielte Förderung anbieten. Gute Internate unterrichten in kleinen Klassen mit intensiver Betreuung und bieten z. B. auch fächerübergreifende oder projektorientierte Unterrichtsformen an. Zusätzlich gibt es hier vielfältige (Pflicht-) Aktivitäten außerhalb des eigentlichen Unterrichts, die nicht nur spezielle Begabungen fördern, sondern auch Interesse für andere Gebiete wecken sollen. In jedem Falle jedoch wird durch das Zusammenleben mit Gleichaltrigen die Sozialkompetenz Ihres Kindes entscheidend gestärkt.

Wie sieht es mit Förderunterricht aus?

In jedem Internat besteht die Möglichkeit des – in der Regel extra zu bezahlenden – Nachhol- oder Nachhilfeunterrichts. Und meist stehen Fachleute bereit, die sich um Kinder mit besonderem Förder- und Betreuungsbedarf – ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie, LRS – professionell kümmern.

Mein Kind übt eine besondere Sportart aus, geht das auch im Internat?

Internate ohne solides Sportangebot gibt es nicht. Darüber hinaus setzen zahlreiche Internate sportliche Schwerpunkte z. B. in den Disziplinen Reiten, Segeln, Hockey, Golf, Fechten, Tennis oder Fußball. Ergänzend bestehen zum Teil Kooperationen mit örtlichen Vereinen.

Wie gehen Internate mit der Alkohol- und Drogenproblematik um?

In den Internaten, die wir empfehlen, gibt es strenge Drogen- und altersgerechte Alkoholregeln. Drogenbesitz und -konsum führt in der Regel zur sofortigen Entlassung. Auch der Umgang mit den Neuen Medien ist altersgerecht reguliert.