Internate
bieten mehr

Bildung gehört in gute Hände – Beratung auch.

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Es gibt Internate mit großer Geschichte auch in Deutschland, aber insgesamt hat diese Schulform hierzulande keine selbstverständliche Tradition. Man beginnt für gewöhnlich erst dann über eine Internatserziehung nachzudenken, wenn sich Schwierigkeiten abzeichnen. Internate bejahen durchaus die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen in schulisch oder familiär problematischen Situationen einen aussichtsreichen Neuanfang zu bieten.

Aber Internate können noch viel mehr!

Gute Internate halten Chancen, Erfahrungen und Ermutigungen bereit, die sich so weder in herkömmlichen Schulen noch innerhalb einer intakten Familie gewinnen lassen. Auf drei Feldern können sie ihre Qualität zeigen: 

Individuelles Lernen: Internate haben ein (Eigen-) Interesse am schulischen Erfolg ihrer Schüler. Maßstab ist der Lernfortschritt jedes einzelnen, nicht der Klassen- oder Abiturdurchschnitt. Schüler mit besonderen kognitiven Begabungen und Interessen werden herausgefordert, Schüler mit Defiziten werden gefördert. Die Klassen sind oft kleiner als die an staatlichen Schulen. Und Internate haben den Vorteil, die Orte und Zeiten des Lernens - den Unterricht, die Zeit der Hausaufgaben, das gemeinsame „Büffeln“ für die anstehende Klassenarbeit, das Erarbeiten eines Referates - sinnvoll mit einander verknüpfen zu können. Oft sind Internate Labors für unterrichts- und lernmethodischen Fortschritt.

Ganzheitliches Lernen und Persönlichkeitsbildung: Gute Internate bieten weit mehr als nur gelingenden Unterricht. Ein breites - teilweise verpflichtendes - Programm in den Feldern Sport, Musik, Theater, Handwerk, Outdoor, soziale Dienste, Schülermitverantwortung - sorgt für Kreativität, Bewegung, Spaß, Engagement, erweitert den persönlichen Erfahrungs- und Wirkungsraum.

Aufwachsen in einer wohlstrukturierten Gemeinschaft: Wer Schüler fragt, was sie am Internatsleben begeistert, der erhält meist die Antwort: das Zusammenleben mit Gleichaltrigen. Mit ihnen teilt man den Alltag im Internatszimmer, beim Essen, im Unterricht, bei den außerunterrichtlichen Aktivitäten. Man lernt, sich auf die Bedürfnisse anderer einzustellen, man streitet sich, man gewinnt Freunde fürs Leben. Die Gefahr des Vereinzelns, des Sich-Verlierens in virtuellen Welten ist gebannt. Freilich gehören zu dieser Gemeinschaft auch feste, verbindliche Regel und Riten.